... to-do list eines Lebens

Sonntag, 22. Mai 2011

Frauen dieser Welt, könnt ihr mich hör'n?

Hallo und herzlich Willkommen die Damen! Es ist Sonntag Abend 22:30 an einem wunderschönen Tag im ohnehin schon wunderschönen Mai. Und damit wären wir auch schon angekommen, bei mir und meinem kleinen, bescheidenen Dasein.
Vor ziemlich genau 17 Jahren an einem eben genau so schönen Sonntag Nachmittag im Mai kam ich zur Welt. Nachdem ich warscheinlich ca. 12 Jahre mit geistiger Abwesenheit geglänzt hab, ging ich dann auch schon über in die Pubertät, in der ich zwar sehr viel anwesender, deshalb aber nicht gerade produktiver war.

Seitdem ich 14 bin, also seit ca. 3 Jahren (und ich will nicht sagen, dass ich seitdem aus der Pubertät draußen bin, haha) entdecke ich nun mich selbst. Seit ca. 2 Jahren entdecke ich die Männerwelt (Schritt für Schritt, wie jede von uns und lerne dabei Tag für Tag eine neue erschreckende Wahrheit kennen, mit der ich vom Zeitpunkt ihres erstmaligen Auftretens leben muss). Seit ca. 1 Jahr weiß ich was für mich "Mode" bedeutet. Ich würde mich selbst niemals als Trendsetter bezeichnen. Ich trage auch mal gerne Dinge von H&M, und mal ehrlich, die Sachen hat echt JEDER! Ich liebe es aber mich so zu kleiden, dass ich mir selbst in den Dingen die ich trage gefalle und es gibt kein schöneres, leider zeitlich begrenztes Gefühl, als das etwas neues zu besitzen! Aber auf der anderen Seite ist mir oft auch ziemlich egal wie ich rum laufe. 

Damit wären wir auch schon bei der Sache die seit einem Jahr mein Leben bestimmt. Dem Abitur. Jaja, zurzeit befinde ich mich in der MSS 11 mit den Leistungskursen Chemie, Geschichte und Englisch und ich muss zugeben, ich habe, meinem Ehrgeiz sei Dank, am 20.August 2010 meine Seele verkauft.
Womit wir eigentlich auch schon beim leidigen Dauerthema wären. Den Rest von mir, der noch übrig war, den habe ich dann am 10.10.10 (nein, keine Absicht, Zufall) an einen nette, intelligenten, 24-jährigen Mann verschenkt. Seit 7 Monaten schlag ich mich nun mit diesem eifersüchtigen Geschöpf herum, dem es am liebsten wär ich würde in einer Kutte rumrennen und kein eigenenes Leben haben. Er hat mich verändert, Freunde vernachlässigen geht eigentlich überhaupt für nix und niemanden. Rosa Rote Brille hat nicht lange gehalten, das Gefühl ihn aus irgendeinem Grund abgrundtief zu lieben trotzdem.
Außerdem bin ich ein "verwöhntes" Einzelkind, dass sein Geld aber selbst in seinem lieblings Café verdient! 
Meiner Meinung nach ist das größte Problem der Menschen, die mangelnde Zeit und die Anhäufung aller Dinge die noch "to-do" sind.
Was in meinem Leben eindeutig fehlt, ist die Hintergrundmusik, denn sie ist Ausdruck für alles, genau wie dumme Sprüche.


"...dies sind meine Geschichten"

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